ZwischenWeltWesen – Licht und Projektion
Wer hereinkam, wurde gefilmt und stand später selbst an der Wand – Licht- und Projektionsinstallation für einen Abend im Saal.

Eine Installation, die aus den Gästen selbst besteht: Wer den Saal betrat, wurde beim Hereinkommen gefilmt. Später am Abend lief dieses Material gross an der Wand – dieselben Leute, die unten standen, oben in vier Metern Breite, winkend, zögernd, im Mantel.
Die Projektion
Aufnahmen vom Abend selbst hätten den Abend gezeigt. Aufnahmen von der Tür zeigen etwas anderes: den Moment, bevor jemand Teil des Publikums wird. Diese Bilder gehören niemandem und allen gleichzeitig, und genau deshalb funktioniert es – man erkennt sich, ohne posiert zu haben.




Das Licht
Der Saal war der Werkstoff: Grün über die ganze Fläche, Nebel als Träger, dazu die Projektion als einzige helle Stelle. Das Grün nimmt dem Raum die Tiefe, die Projektion gibt sie punktuell zurück – wer hinsieht, sieht dorthin.
Für den gespielten Teil des Abends kam das Licht von aussen und der Saal wurde zur Arena: ein rundes Feld in der Mitte, das Publikum am Rand im Dunkeln, kein Bühnenbild ausser der Helligkeit selbst.



